Aktuelles

Düsseldorf, 20. September 2011

 

Arif wurde im türkischen Radiosender TRT Türkiye´nin Sesi Radyosu ,aus Ankara operierend, interviewt. Nach 50 Jahren türkischer Migrationsgeschichte in Deutschland, tritt nun die 1.Generation ins Rentenalter, so dass auch wichtige Themen wie u.a. die Pflegebedürftigkeit eine entscheidende Rolle spielt. Institutionelle Barrien, die Unwissenheit über Regeldienste bzw. Pflegeangebote, sowie sozio-kulturelle Hemmnisse führen dazu, dass insbesondere Migranten bis dato kaum Gebrauch von diesen Angeboten machen. Leider gibt es aber auch kaum Angebote, die die speziellen Bedürfnisse dieser Gruppe berücksichtigen. Muttersprachliches Fachpersonal, die Berücksichtigung kulturell-religiöser Aspekte sowie die wohnortnahe, ambulante Versorgung und Pflege im Quartier sind hier entscheidende Kriterien, um eine optimale Versorgung sicherzustellen.

Und hier das Radiointerview

 


 

 

Düsseldorf, 29. August 2011

 

Zum Ende des Fastenmonats

Ünal: Ein gesegnetes und besinnliches Ramadan-Fest

 

Vom 30. August bis zum 1. September feiern Millionen Menschen auf der ganzen Welt das Ramadan-Fest. Im Anschluss an den Fastenmonat Ramadan wird nun über drei Tage lang im Kreise der Familie sowie im Bekannten- und Freundeskreis gefeiert. Arif Ünal MdL, Sprecher für Integrationspolitik und interreligiösen Dialog erklärt dazu:

„Ich wünsche allen Musliminnen und Muslimen und ihren Angehörigen ein gesegnetes und besinnliches Ramadan-Fest.

Nach wie vor gibt es in Deutschland eine Menge zu tun, was den gemeinsamen Dialog und das friedliche Miteinander von verschiedenen Religionen betrifft.

Besonders in diesen Tagen, in denen Islamophobie Hochkonjunktur hat, ist es wichtiger denn je, aufeinander zuzugehen, Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten und mehr Begegnungen zu organisieren. Denn der Islam ist bereits ein fester Bestandteil der deutschen Gesellschaft.

Insbesondere das Ramadan-Fest wird in der Öffentlichkeit zunehmend als eine kulturelle Bereicherung wahrgenommen. Das zeigt, dass kulturelle Vielfalt längst Wirklichkeit ist.“

 


 

Düsseldorf, 26.08.2011

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

kaum ein Mensch kann sich heute noch vorstellen, in einem traditionellen Pflegeheim zu leben. Gewünscht wird hingegen eine
Infrastruktur vor Ort, die ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Nicht zuletzt die UN-Behindertenrechtkonvention, die auch
die Selbstbestimmung über die Wohnform und den Wohnort einfordert, stellt die traditionellen Großeinrichtungen in Frage
und fordert zeitgemäße Konzepte für die Versorgungssicherheit ein. Einen Lösungsansatz hierzu stellen die Quartierskonzepte
dar. Hierbei bieten eine Vielzahl von individuelle auf die persönliche Bedarfslage ausgerichteten Wohn- und Pflegeformen
eine grundlegende Alternative zu den bestehenden traditionellen Versorgungsstrukturen in der Pflege und Unterstützung. Die
kleinräumige Organisation von Wohnen und Betreuung im überschaubaren und vertrauten Wohnquartier, sowie die Vernetzung
unterschiedlicher Wohn- und Betreuungsformen innerhalb der Wohnquartiere stehen im Vordergrund.

• Was braucht es an Unterstützung und Dienstleistungen vor Ort?
• Wie können wir die Versorgungssicherheit im Quartier sicherstellen?
• Was braucht es zur Koordination und Vernetzung?
• Wie können wir den grundsätzlichen Wandel hin zu einer Versorgungssicherheit im Quartier und in der Gemeinde einleiten?


Mit diesen und weiteren Fragestellungen befassen wir uns im Rahmen der Fachtagung, zu der wir Sie/Euch herzlich einladen

„Quartierskonzepte – Die Zukunft der zeitgemäßen Wohn- und Pflegeinfrastruktur“

am 09. September 2011, 14.00 – 18.30 Uhr - Ort: Landtag NRW Düsseldorf, Raum E 3 D 01

Ablauf:
14.00 Uhr Begrüßung - Arif Ünal MdL (Sprecher für Integration,
Gesundheit und interreligiöse Dialoge)

14.10 Uhr Auftakt - Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit,
Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW

14.30 Uhr Ursula Kremer-Preiss, Kuratorium Deutsche
Altershilfe Die Zukunft liegt im Quartier – mit Quartierskonzepten
zu einem grundlegenden Wandel bei der Wohn- und
Pflegeinfrastruktur

14.50 Uhr - Dialogrunden

1. Wohnen und Leben mit Versorgungssicherheit im Quartier

Sabine Matzke, WohnBund-Beratung NRW
Helmut Wallrafen-Dreisow, Sozialholding Mönchengladbach
Theresia Brechmann, Alt und Jung Bielefeld
Moderation: Susanne Tyll, Beratung-Fortbildung-Projektentwicklung,
Krefeld, LAG Wohnberatung NRW
ca. 15.50 Uhr Kaffee-/ Teepause

2. Gesundheitliche Versorgung im Quartier

Dr. Claus Weth, Gesunde Städte-Netzwerk, Münster
Dr. Gerhard Nordmann, Kassenärztliche Vereinigung WL
Dr. Ali Kemal Gün, Gesundheitsamt Köln (angefragt)
Moderation: Harald Wölter

3. Beratung und Management im Quartier – was braucht
es zur Koordination und Vernetzung?

Dr. Peter Michell-Auli, Kuratorium Deutsche Altershilfe
Prof. Dr. Hugo Mennemann, Kath. FH Münster
Birgit Edler, Ambulante Dienste e.V. Münster
Moderation: Susanne Tyll

4. Ausblick - Arif Ünal MdL

Ende der Veranstaltung ca. 18.30 Uhr

Anmeldung:
Bitte per Email an das Büro Arif Ünal MdL: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Für den Einlass in den Landtag benötigen Sie einen Lichtbildausweis und diese Einladung.

Rückfragen:
Inhaltliche Rückfragen bitte an Harald Wölter, wissenschaftlicher Mitarbeiter
Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .de, Tel.: 0211 – 884 2878.

Anfahrt:
Mit den Straßenbahnlinien 704, 709 und 719 ab Düsseldorf-Hauptbahnhof,
Haltestelle Landtag/Kniebrücke


Herzliche Grüße, 
Arif Ünal MdL



   

 

Düsseldorf, 02. August 2011

 

Bundesratsinitiative für Doppelte Staatsbürgerschaft

 

 

Ünal: Deutschland braucht ein modernes Staatsangehörigkeitsrecht                                                                              

 

Anlässlich der Diskussion über die angekündigte Bundesratsinitiative der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg erklärt Arif Ünal MdL, integrationspolitischer Sprecher:

„Wir begrüßen die angekündigte Bundesratsinitiative aus Baden-Württemberg zur Doppelten Staatsbürgerschaft, weil sie längst überfällig ist. Bereits mehr als die Hälfte der eingebürgerten deutschen Bevölkerung besitzt mehrere Staatsangehörigkeiten.

Die jahrzehntelange Blockadehaltung von CDU und FDP hat uns integrationspolitisch nicht weiter gebracht. Heranwachsende mit Zuwanderungsgeschichte gesetzlich zu zwingen, sich mit 18 Jahren für die eine oder andere Nationalität zu entscheiden, obwohl sie beide innehaben, ist absurd. Zumal Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union nicht vor eine solche Entscheidung gestellt werden.

Schwarz-gelber Widerstand an dieser Stelle ging und geht auf Kosten der jungen Menschen, die mit einer überfordernden, schwerwiegenden Gewissensentscheidung alleine gelassen werden.

Es kann kein integrationsförderndes Zeichen sein, die Mehrstaatlichkeit zu verhindern.

NRW ist gut beraten, sich der Bundesratsinitiative aus Baden-Württemberg anzuschließen, denn Deutschland braucht ein modernes Staatsangehörigkeitsrecht.“


 

Düsseldorf, 02. August 2011

 

Wahlkampf in Berlin 2011

 

Vom 26.07. bis 30.07. war ich gemeinsam mit Ahmet in Berlin, um unsere Grünen KollegInnen beim anstehenden Wahlkampf tatkräftig zu unterstützen. Die Reise stand unter dem Motto "Working Holidays" und wurde von der Grünen Botschaft, der Wahlkampfzentrale der Berliner Grünen und LGS zugleich, aus koordiniert. Am 27.07. unterstützten wir Stefan Gelbhaar sowie Sascha Clucas (Wahlkreis Lichtenberg 114 & 116) beim Plakatieren. Am 28.07. ging es dann in den Berliner Norden nach Reinickendorf, wo wir den Direktkandidaten Mathias Adelhoever, der uns reichlich mit Kaffee, Kuchen und Bratkartoffeln bewirtete, unter die Arme griffen.

Am 29.07. hatten wir den vormittag frei, die wir dann bei strömenden Regen zu Nutzen wussten und einen kurzen Abstecher auf die Museumsinsel machten. Im Hintergrund liefen aber noch weitere Planungen, da unser eigentliches Interesse der Vernetzung mit Migrantenorganisationen- und vereinen, sowie weiteren deutsch-türkischen Gruppen mit den Berliner Grünen galt. Gute Bekannte und Freunde luden uns dann nach Kreuzberg zum Abendessen ins Restaurant Hasir ein, wo vor wenigen Tagen Thilo Sarrazin mit einem Kamerateam auftauchte und vom Eigentümer des Lokals verwiesen wurde. Da hat das Essen gleich besser geschmeckt. :)

 

In einer interessanten Runde saßen wir dann mit Müjgan Percin (Rechtsanwältin in Berlin, Doktorandin im Verfassungsrecht & Grüne), Özcan Mutlu (bildungspolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus in Berlin), Riza Kavasoglu (u.a. Vorstandsmitglied der Gesellschaft für türkischsprachige Psychotherapie und psychosoziale Beratung), Kemal Salis (Grüner) und 2 Journalisten von der deutsch-türkischen Nachrichtenagentur "Berlin Türk" zusammen und haben uns u.a. über den anstehenden Wahlkampf, die aktuellen politischen Geschehnisse u.ä. unterhalten. Die Nachrichtenagentur Berlin-Türk interviewte mich dann anschließend (Video hier).

Am 29.07. ging es dann nach Wedding mit unserer Grünen Direktkandidatin Alessa Berkenkamp, wo wir viele türkischstämmige Einzelhändler besuchten und für Alessa und die Grünen die Wahltrommel rührten. Auch bei diesem Treffen, ließen uns die Journalisten von Berlin Türk nicht alleine und begleiteten den gemeinsamen Kiez-Spaziergang mit der Kamera (Video hier).

In den vielen Gesprächen mit den Berlinerinnen und Berlinern hatte ich das Gefühl, dass die Grünen und Ihre Politik gut in der Hauptstadt und insbesondere bei den Migranten-Communitys ankommen. Und das hat Mut für die anstehenden Wahlen am 18.09. gemacht. Im Großen und Ganzen verliefen die 5 Tage in Berlin sehr abwechslungsreich. Zudem konnten wir viele Menschen kennenlernen und neue Kontakte knüpfen. Ich hoffe, dass wir einen kleinen Beitrag zu einem erfolgreichen Wahlkampf leisten konnten und am 18.09.2011 tolle Ergebnisse eingefahren werden. Den Berliner KollegInnen drück ich ganz fest die Daumen!

 

Herzliche Grüße,

Euer Arif

 


 

   

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